Deine Perspektive – Mikrotechnologe

Philipp ist Azubi im 2. Lehrjahr in unserer Fab 1 in Dresden und erlernt bei uns den Beruf des Mikrotechnologen. Ich habe mich mit Philipp getroffen, um mehr über seinen außergewöhnlichen Werdegang zu erfahren, denn Philipp kam auf Umwegen in unser Team.

Viel Spaß beim lesen vom dritten Teil unserer Perspektiven-Serie.

DIE ZEIT NACH DER SCHULE

Nach dem Abitur absolvierte Philipp den Wehrdienst, im Anschluss studierte er drei Jahre lang Chemie und entschied sich bereits während seines Studiums, nach Alternativen zum Studium Ausschau zu halten.

Im ersten Anlauf hat die Bewerbung für eine Ausbildung im Chemiebereich nicht geklappt und Philipp entschied sich als Leiharbeiter zu arbeiten. Durch seine Arbeit in der Logistik kam er zum ersten Mal auf das heutige GLOBALFOUNDRIES Fab 1 Gelände in Dresden. Ab diesem Zeitpunkt übernahm er den Transport von Wafern und kam folgend in Kontakt mit der Lithografie.

Nach vier Jahren am Dresdner Standort entschied sich Philipp einen neuen Weg einzuschlagen und bewarb sich erneut für eine Ausbildung. Im folgenden Herbst begann er eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker bei einem Unternehmen in Freiberg. So wirklich glücklich wurde er bei diesem Ausbildungsberuf nicht und als das Unternehmen Insolvenz anmeldete erinnerte sich Philipp an seine Zeit bei GLOBALFOUNDRIES, die er als sehr positiv in Erinnerung behalten hatte. Nach der Anfrage, ob die Möglichkeit der Übernahme bestehe und mehreren Gesprächen gelang es uns gemeinsam eine Lösung finden.

Philipp begann 2017 seine Ausbildung zum Mikrotechnologen in unserer Fab 1. Durch seine bereits begonnene Ausbildung sowie seiner Arbeitserfahrung konnte er direkt im zweite Lehrjahr einsteigen.

“ICH HATTE DIE QUAL DER WAHL, STARTE ICH ALS MECHATRONIKER ODER MIKROTECHNOLOGE?”

Begründet durch Philipps bisherigen Lebenslauf, war es für alle wichtig herauszufinden, welche Ausbildung wirklich seinen Vorstellungen entspreche. Philipp hat sich eine simple Frage gestellt:

“Stehe ich lieber in oder außerhalb der (Produktions-)Anlage?”

Die Mikrotechnologen bedienen und steuern die Anlagen von außerhalb, während zur Arbeit der Mechatroniker vor allem die Wartung und Reparatur der Anlagen zählt.

Philipp entschied sich für die Ausbildung zum Mikrotechnologen und fügt an:  “Ohne Zweifel handelt es sich bei beiden Ausbildungsberufen um sehr zukunftsorientierte Tätigkeitsfelder, denn vor allem hier in Sachsen gibt es ein Ballungsgebiet für die Halbleiterei.”

“ICH BIN BEGEISTERT ÜBER DIE UNTERSTÜTZUNG, DIE ICH HIER ERFAHRE.”

Philipp ist einen außergewöhnlichen Weg gegangen aber auch er hat an einem AC teilgenommen, damit wir seine Eignung für eine Ausbildung bei uns feststellen konnten. Er erinnert sich: “Das AC war ziemlich spontan, denn meine Bewerbung habe ich recht spät abgegeben und so hatten wir ein wenig Zeitdruck. Ich absolvierte mein AC mit den Bewerbern, die sich bereits für das folgende Ausbildungsjahr bewarben. Ich war also sehr spät und die anderen recht früh dran.”

Nachdem ich die Zusage für meinen Start bei Globalfoundries hatte überkamen Philipp kurze Zweifel. “Pack ich das alles?”, fragte er sich.

“MIT EIGENINITIATIVE IST VIELES MÖGLICH.”

Die anfänglichen Zweifel wichen schnell, denn Philipp wurde herzlich von seinem Team begrüßt und fühlte sich von seinen Azubi-Kollegen im zweiten Lehrjahr sehr gut aufgenommen. Die ersten Wochen im Unternehmen waren aufregend und geprägt von Wiedersehensfreude. Wie schon ein paar Jahre zuvor, wurde Philipp abermals von der Größe unseres Standortes beeindruckt.

“MACH DAS BESTE AUS DER SITUATION.”

Philipps Werdegang ist unglaublich interessant und von seiner Lebenserfahrung kann nicht nur er selbst profitieren sondern auch seine Mitmenschen. “Aufgeben ist nicht!”, erklärt Philipp. Die Motivation sein Bestes zu geben findet Ursprung in seiner Dankbarkeit. “Ich wurde schon früher als Zeitarbeiter bei Globalfoundries von meinen Kollegen motiviert mein Bestes zu geben. Ich wurde gefördert und weitergebildet und diese Menschen, die sich so für mich eingesetzt haben, wollte und möchte ich nicht enttäuschen. Ich möchte beweisen, dass es eine gute Entscheidung war, mich ins Team aufzunehmen. Mit Anstrengung, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen ist vieles möglich.”

PHILIPPS WERDEGANG IST AUSSERGEWÖHNLICH UND WIR SIND MOTIVIERT AUCH DICH UND DEINE GESCHICHTE KENNENZULERNEN UM ZU SCHAUEN, OB WIR AUCH DIR EINE PERSPEKTIVE BEI GLOBALFOUNDRIES BIETEN KÖNNEN.

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