Pressemitteilung: Dresdner Maskenwerk AMTC auf Expansionskurs

Neuer Reinraum, neue Anlagen, neue Arbeitsplätze
Dresden, 14. August 2019. Das Advanced Mask Technology Center AMTC, ein Joint Venture von Globalfoundries und Toppan Photomasks Inc. setzt jetzt das größte Erweiterungsprojekt seit Gründung 2002 um. Mit einer Investition von rund 130 Millionen Euro in Reinraumausbau, zusätzlichen Produktionsanlagen und Forschung & Entwicklung sowie neuen Arbeitsplätzen festigt das AMTC seine unangefochtene Spitzenposition als Europas führender Hersteller von Photomasken für die globale Halbleiterindustrie.
Photomasken sind Glassubstrate, die präzise, hochkomplexe Abbildungen in atomarer Auflösung von Schaltkreisen für die Produktion von Halbleitern enthalten. Diese Masken sind damit ein unverzichtbarer und kostbarer Bestandteil in der Chip-Fertigung. Globalfoundries Werke in Deutschland, USA, Singapur sowie führende europäische und weltweite Halbleiterunternehmen beziehen Photomasken aus Dresden.
„Das AMTC ist einer der Hidden Champions in Deutschland und Europa“, erklärte Thomas Schmidt, Geschäftsführer des AMTC. „Photomasken aus Dresden werden in aller Welt für die Chipherstellung benutzt, und damit findet man das AMTC in unzähligen elektronischen Produkten, mit denen wir tagein, tagaus beruflich und privat umgehen.“
In den vergangenen 12 Monaten hat das AMTC seine Reinraumfläche um 900 m2 auf insgesamt 3300 m2 ausgebaut. Diese Fläche wird benötigt um Platz zu schaffen für neueste Anlagen aus dem Schwesterwerk BTVM in Burlington, Vermont (USA). Globalfoundries und Toppan Photomasks hatten vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass es seine Maskenproduktion in den USA an den Partner Toppan Photomasks auslagert und in dem Zug auch die Kapazitäten im AMTC in Dresden ausbaut.
„Aufgrund unserer Kapazitätserweiterung suchen wir jetzt mehr als 40 qualifizierte Facharbeiter und Ingenieure und freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen“, so Thomas Schmidt. Zurzeit beschäftigt das AMTC mehr als 250 Mitarbeiter.
Die neuen Anlagen im AMTC erhöhen die Kapazität des Dresdner Werkes vor allem für die Herstellung von Photomasken bis hin zum 12nm-Technologieknoten (ein nm/Nanometer entspricht einem Milliardstel Meter) wie auch für die nächste Lithographie-Generation, die unter dem Kürzel EUV firmiert. Das sind auch die Felder, in denen das AMTC in weitere Forschung & Entwicklung mit deutschen und europäischen Partnern am Dresdner Standort investiert.
Das AMTC wurde 2002 gegründet und hat seitdem mehr als 650 Millionen Euro in seine sächsischen Produktionskapazitäten und Entwicklungstätigkeiten investiert. Mit dem neuesten Projekt steigt diese Investition auf mehr als eine drei viertel Milliarde Euro.
Weitere Informationen unter http://www.amtc-dresden.com
Kontakt: Katrin Sanderson, Tel. 0351-4048 101

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